Allein Allein

Warum bin ich mir in allen Dingen immer so unsicher?

Ich kann einfach das tun, was ich im Moment mache. Das ist nichts für mich. Und Monsieur Neunmalklug weiß das natürlich auch.

Was ist das nur mit mir? Bin ich nicht fähig etwas zu Ende zu führen?

Ach Hasi was mach ich nur mit dir? Ist das nun Liebe? Oder kann es dazu gar nicht kommen, weil wir doch zu verschieden sind? Weil deine Einstellung eine andere ist als meine...Ich bin hin und hergerissen. Und traurig und verletzt, weil ich doch oft das Gefühl habe, dass du mir wichtiger bist als ich dir. Wo sind sie die schönen Worte, die mein Herz berühren sollten, die mich streicheln und glücklich machen? Ein Kompliment ist nicht alles was eine Frau immer hören möchte. Liebe möchte sie dazu erfahren.

Mein Leben soll anders verlaufen. Ganz anders als jetzt. Ich möchte nach Amerika und meinen Traum verwirklichen. Aber was wird dann auch ihm, wenn wir bis dahin noch zusammen gehören? Amerika, ist das was für ihn??

Nein, er willsoziales, was auch gut und interessant ist, aber ich denke ich kann das nicht.

 Ein Jahr noch aushalten, ein Jahr und dann soll mein Leben endlich richtig losgehen. Denn trotz der Menschen um mich herum bin ich allein und weiß dies nicht zu ändern ...

Allein allein, allein allein...

11.3.09 22:28, kommentieren

Ratlosigkeit

Mein Herz ist so kalt, eiskalt. Woran mag es liegen, dass es so weh tut??

Wir haben unsere Fehde überwunden. Eine Fehde, die nicht nur ich zu verantworten habe, obwohl mein Verhalten nicht angebracht war. Aber war es das wirklich?? Du hast mir so weh getan. Und auch in meinem Rausch spürte ich dieses furchtbare Gefühl, dass es einem das Herz zereißt. Man macht sich Gedanken, ich habe mir Gedanken gemacht. Gedanken und Hoffnung, die du zerstört hast an diesem Abend.

Aber das Schweigen tat nur noch mehr weh. Ich wollte, dass alles wieder so ist wie früher. Doch es lag diese Kälte zwischen uns, die keiner überwinden wollte. Bis ich mir ein Herz fasste und es tat.

Du erklärtest mir, dass du mich nicht verstanden hast und ich entschuldigte mich bei dir. Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so richtig war.

Aber es herrschte wieder etwas Wärme zwischen uns. Die Wärme, die unsere Beziehung vorher auch schon ausmachte. Aber dennoch ist es anders, denn ich gab dir etwas von mir preis und weiß nicht, ob du dir Gedanken darüber gemacht hast. Dennoch ist unser Verhältnis fast so wie vorher. Diese kleinen heimlichen Berührungen, die mich glücklich machen. Und ich glaub, dass du das weißt. Ich hoffe es wenigstens.

Wie deine Hand die meine berührte, wie deine Lippen an meinem Ohrläppchen knabberten, wie deine Lippen meine Schulter berührten. Und dennoch alles vor anderen Menschen, so dass ich denken und wissen muss, dass du nicht ernst zu mir bist. Aber was ist es dann nur?? Könntest du mich so verletzen? Könntest du das wirklich? Denn du solltest es wissen.

Warum gehst du Wege mit mir, die du gar nicht gehen musst. Warum machst du Umwege wegen mir?? Du raubst mir den Verstand und ich denke sehr oft an dich. Ich würde mir wünschen du könntest dies lesen, damit du weißt, was das ist für mich. Das mit uns... das was eigentlich gar nicht da ist???

Ich bin einfach ratlos...und stehe allein da und weiß niemandem davon zu erzählen. Und ich fürchte mich. Fürchte mich vor jedem Wochenende und vor den Dinge, die du dann tust. Fürchte mich vor dieser langen Zeit, in der wir uns nicht sehen werden. Und vor den Dingen die du dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach tun wirst. Denn irgendwo weiß ich dich einzuschätzen und denke, dass du gar nichts, aber auch wirklich gar nichts ernst meinst.....

20.6.08 21:41, kommentieren

Was ist das nur??

Es ist als wenn man ganz allein da stehen würde. Um einen herum stehen so viele Menschen, abetr niemand versteht einen wirklich. Ich werde nicht verstanden. Von niemandem...

Ist es alles nur ein Trick? Ein Witz? Ich versuche es zu durchschauen, es gelingt mir jedoch nicht. Auf der einen Seite versuche ich eiskalt zu sein, aber ich gebe ihnen so viel von mir preis, mit meinen Blicken, meinem Verhalten. Und besonders ihm... Ich versuche ihm nicht zu zeigen, was er anrichtet. Diese Stiche in meiner Brust, in meinem Herzen. Und seine Berührungen machen mich wahnsinnig. Sein Körper mach mich wahnsinnig.

Aber ich bin so unsäglich traurig und spüre dies in jeder Faser meines Körpers. Und andere spüren es auch.

Allein stehe ich da und er sieht mich an und ich denke nur: Was ist deine Absicht? Er kommt näher an mich heran, mit seinem Körper, mit seinen Lippen, aber ich kann das nicht. ich bin mir nicht sicher, ob er ernst zu mir ist. Kann ich dich ernst nehmen?? Es gibt diese Momente da genieße ich die Zeit mit dir, wenn du mich so anschaust, wenn deine Hände über meinen Rücken wandern, wenn du mir näher kommst. Aber die Vorstellung tut so weh, dass du auch anderen diese Gesten zu kommen lässt. Das schmerzt sehr tief und ich werde traurig.

Bitte tu mir nicht weh!!!

6.6.08 22:25, kommentieren

Irgendwann stellt man wohl fest, dass man erwachsen wird. Die Zeit rinnt dahin. Man geht in den Kindergarten, man geht zur Schule, dann auch noch Realschule...und dann ist man so erwachsen, dass man eine eigene Ausbildung anfangen kann. Ein halbes Jahr ist vergangen und es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen, dass ich zwischen all diesen fremden Gesichtern stand und mir meiner Sache ziemlich unsicher war. Aber die Tage fliegen dahin. Man lernt sich kennen, man findet Freunde.Aber ob es das Wahre ist, was man im Leben erreichen möchte, dass muss man erst noch herausfinden...

7.2.08 22:05, kommentieren

Die Zeit

Glaubt ihr nicht auch, dass die zeit viel zu schnell vergeht? wir haben nur ein leben und das rast uns davon. und dann heißt es auch noch man soll jeden tag so genießen als wäre es unser letzter. also ehrlich leute die das sagen lügen doch!! wer genießt schon jeden tag? ich muss jeden tag zur schule gehen und mittwochs zeitungen austragen, was ich wirklich hasse, also würde ich so doch sicher nicht meinen letzten tag verleben oder?

tja aber auf dieser welt herrscht eine riesige ungerechtigkeit, die ich oft genug zu spüren bekomme.

der sinn des lebens ist es den sinn des lebens zu erkennen!!!

7.9.06 15:16, kommentieren

Bambie

I cried when bamies Mama died!!

18.8.06 15:16, kommentieren

Ich stehe auf einem Platz. Direkt neben mir ein hübsches Mädchen. Ich kenne sie nicht, aber ich rede mit ihr. Ich kann mich nicht mehr erinnern worüber wir reden...Aufeinmal geht sie weg, in ein Haus zu meiner Linken. Es sieht aus wie ein Einkaufszentrum. Plötzlich sind wieder viele Menschen um mich herum. Ich kenne sie nicht. Habe sie noch nie gesehen, es sind alles fremde Gesichter. Ich rede mit ihnen und ich weiß sie sind meine Freunde. Zusammen gehen wir weiter, verlassen den großen Platz und gehen in eine riesige Einkaufspassage. Wohin ich auch blicke, überall sehe ich blitzende Lichter, rieche den Duft von Zuckerwatte, Creps und gebrannten Mandeln. Es ist Jahrmarkt und er erstreckt sich um uns herum in der Einkaufsstraße. Ich weiß nicht, wie lang die Straße ist, aber es kommt mir so vor als würde sie über 100 Meilen reichen. Und dann bin ich wieder alleine. Keiner von meinen Freunden ist mehr da. Ich gehe weiter ungeachtet dessen, dass ich allein bin. Ich betrete einen Laden. Ich weiß nicht mehr was dort verkauft wird, ich glaube es waren Cowboysachen oder irgendein Schnick Schnack...Ich gehe eine breite Treppe nach oben. Es sind nur drei Stufen, die den Verkaufsraum vom Laden trennen. Während ich die Stufen nach oben gehe, fallen mir meine Cowboystiefel auf, die ich trage. Es sind die Stiefel meiner Schwester. Sie sind schön zu tragen, wie ich feststelle. Und dann höre ich ihre Stimme und denke gleich: ,,Oh shit!" Wer steht da vor mir?? Mareike. Sie kommt auf mich zu und begrüßt mich. Wir plaudern kurz miteinander, dann nimmt sie etwas aus einem Regal und bezahlt es. Zusammen mit ihr verlasse ich den Laden. Wir gehen weiter den Jahrmarkt entlang, vorbei an den schönen Buden und Fahrgeschäften. Um uns herum herrscht großer Trubel. Man hört Gekreische und Gelächter. Ich bemerke den großen Hunger, den ich verspüre. ,,Ich habe Hunger.", sage ich zu Mareike. ,,Tja, alle Essbuden haben aber schon zu.", bekomme ich als Antwort zu hören. Und tatsächlich mit einem Mal hat kein einziger Stand, an dem man vorher noch Leckereien kaufen konnte mehr auf. Nur an einigen Fahrgeschäften herrscht noch Betrieb. Ich bin verdutzt, aber wir gehen weiter, weiter vorbei an den herunter gelassenen Rollos der Buden und wie ich bemerke erreichen wie langsam das Ende der Straße und das Ende des Jahrmarktes. Ein letztes Fahrgeschäft gibt es noch, genau vor uns. Mareike und ich gehen näher heran. Unter einem Absperrband hindurch stehen wir nun genau davor. Eine Weile schauen wir zu, aber ich kann mich jetzt nicht mehtr erinnern was das genau für ein Fahrgeschäft war. Ich drehe mich um und gehe, unter dem Absperrband hindurch. Mareike folgt mir. Ich gehe einen Pfad entlang, der wieder zurück zum Jahrmarkt führt. Mareike ist plötzlich verschwunden. Der Pfad ist übersät mit Pfützen und Matsch. An beiden Seiten des Pfades ist ein Absperrband gespannt. Ich gehe weiter, ohne die Pfützen zu beachten. Aufeinmal taucht ein Mann vor mir auf. Er ist sehr groß und hat braunes Haar und trägt einen Schnauzer. Ohne Vorwarnung greift er mich plötzlich an. Er packt meine Handgelenke und hält sie fest umklammert. Ich schreie um Hilfe. Ich weiß was er will, was so ein Mann im Kopf hat wenn er ein junges Mädchen sieht und es auch noch angreift, er will mich...                                                  Ich schreie wieder um Hilfe doch niemand achtet darauf, obwohl wir von vielen Menschen umgeben sind. Dann tu ich das, was jedes vernünftige Mädchen in meiner Lage getan hätte. Ich ramme ihm mein Knie zwischen die Beine. Stöhnend sackt er zusammen. So schnell ich kann gehe ich weiter. Aufeinmal bin ich nicht mehr ich selbst, ich bin ein Junge, eher gesagt ein junger Mann. Ich gehe den Weg entlang und halte mir meine schmerzenden Rippen. Ich stöhne. Dann fällt mir auf, dass jemand hinter mir herläuft. Das hübsche Mädchen. ich hab sie sofort wieder erkannt. Sie ruft meinen Namen, an den ich mich nicht mehr erinnern kann. Ich gehe weiter und gelange an einen Steg. Das Mädchen rennt an mir vorbei an die Seite des Steges. Sie macht anstalten ins wasser zu springen, doch, dann bemerke ich, dass einige Pfeiler aus dem Wasser herrausragen. Sie springt von Pfeiler zu Pfeiler und gelangt so ans andere Ufer. Sie ist so wunderschön, dass ich ihr einfach hinterher springen muss. Ich springe auf den ersten Pfeiler , auf den zweiten und springe weiter, doch da ist kein Pfeiler mehr. Ich falle ins Wasser, ins eiskalte Wasser. Ich strample um mich und schließlich gelingt es mir, dass Ufer zu erreichen. Das Mädchen streckt mir seine Hand hin. Ich ergreife sie und entfliehe den kalten Fluten. Zusammen gehen wir ein Stück die Uferböschung hinauf, bis ich mich ins Gras fallen lassen. Ich stöhne und halte mir die schmerzende Rippe. Sie lässt sich neben mir nieder. Sie schaut mich an. Ein langer intensiver Blick. Ich genieße ihn. Er lässt mich meine Schmerzen vergessen. Sie streichelt mein Gesicht und rutscht näher zu mir herüber. In diesem Moment fühle ich soviel Liebe für sie, dass ich das Gefühl habe ich müsste platzen. Ihre Hand fährt mir durch mein kurzes, wuscheliges, nasses Haar. Ich schaue sie weiter an. Langsam nähern sich unsere Lippen und treffen aufeinander. Wir versinken in einem Langen intensiven Kuss. Und ich fühle mich geborgen. So als wäre ich nach einer langen Reise endlich zu Hause angekommen.

 

18.8.06 15:07, kommentieren